TEPCO verliert Kontrolle über seine Atomanlagen » 13.03.2011

TEPCO (Tokyo Electric Power Company) wird am 1. Mai 1951 als Stromversorger für die Metropolregion Tokio (Japan) gegründet. Der maximale Energie-Output beträgt 64,3 GW (gemessen am 24. Juli 2001).

Nach dem Erdbeben Niigataken Chuetsu-oki im Juli 2007 muss TEPCO sein Kashiwazaki-Kariwa-Atomkraftwerk abschalten (Abb. unten, Foto: TEPCO). Dies hat starke Auswirkungen auf das Betriebsergebnis. Neben dem primären Ziel, weiterhin eine stabile Elektrizitätsversorgung zu garantieren, kĂĽndigt TEPCO weitere Ziele an wie „sicherere und verlässlichere Atomkraftwerke“ oder „stärkere Umweltorientierung“.

Als sich das verheerende Erdbeben am 11. März 2011 ereignet, wird die Atomanlage in Fukushima (Abb. oben, Foto: TEPCO) schwer getroffen. Nach der Abschaltung fällt die Notkühlung aus. Radioaktive Strahlung wird frei und schädigt Arbeiter, Anwohner und Umwelt. Im Umkreis von 20 km werden daraufhin alle Siedlungen evakuiert.

Zu dieser Zeit gehören 258 Firmen zu TEPCO mit 38.227 Mitarbeitern. TEPCO unterhält auch Büros in Washington (USA) und London (GB).

Erst 10 Wochen später, am 24.05.11, gesteht TEPCO ein, dass es in nicht nur in Block 1 sondern auch in den Reaktorblöcken 2 und 3 zur Kernschmelze gekommen war.

Der Unfall in den Blöcken 1-3 wird in die Tschernobyl-Kategorie 7 eingestuft, die höchste Unfallstufe fĂĽr Atomkatastrophen.  (LLa)

 www.tepco.co.jp

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